Aus der Serie: Einfach Wirkgungsgrad im Büro steigern
Arbeiten Sie noch oder wirken Sie schon?
Auch wenn es der erfahrenste Experte ist, der diesen Eintrag liest. Sicher ist, vom DPVHZ Prinzip hat auch sie oder er noch niemals gehört. Um die Bandbreite der Themen, um die es sich handeln könnte einzuschränken – es dreht sich um ein bestimmt eben so selten angewendetes wie erfolgreiches Konzept, um den WIRKUNGSGRAD jedes und jeder Einzelnen im Büro zu erhöhen.
Zuerst denken, dann arbeiten
Wörtlich gesprochen meint Birgit Mayer mit dem DPVHZ-Prinzip nämlich „das Pferd von hinten zäumen“. Eine kurze Erklärung in Form eines Beispiels: Wahrscheinlich kennen es einige noch aus Ihrer Schulzeit als uns vor Deutschschularbeiten eingetrichtert wurde, vor Anfang eine Gliederung zu schreiben. Man sucht sich also das Thema der Arbeit aus, überlegt zu allererst worauf man eigentlich hinaus will, plant dann in allen Ebenen (Sie wissen schon: Einleitung, Hauptteil…) und erst dann beginnt man zu arbeiten.
Was mich betrifft, ich habe immer wild darauf los geschrieben. Daraus resultierte dann ein Text, der eigentlich recht gut war, nur bin ich manchmal unnötig ins Detail gegangen, am Ende wusste ich nicht, wie ich jetzt eigentlich abschließen sollte und zu allem Übel war ich auch noch eine der letzten, die die Klasse verlassen durfte. Bei der Rückgabe stand dann als Kommentar: „Eigentlich recht guter Text, nur hast du dich leider in Details verlaufen. Das Ende ist schwach.“ Geht es Ihnen manchmal am Ende eines Arbeitstages so?
3 Schritte zur Wirksamkeit
Na gut, man übertrage diese Arbeitsweise ins Büro. Ihnen dürfte klar sein, dass welcher Auftrag auch immer, wenn er so gelöst ist, nicht nur schlampig und wahrscheinlich unvollständig ist, sondern auch noch Unmengen an Zeit kostet. Statistiken beweisen nämlich, dass jede Arbeit genau solange braucht, wie Zeit dafür ist.
Das DPVHZ-Prinzip besteht aus 3 einfachen Schritten, die zu einem zufriedenstellendem Ergebnis führen und eigentlich nur eines fordern: Disziplin.
- Bevor man wild darauf los arbeitet: ein genaues Bild davon haben, wie das Ergebnis aussehen soll. Eine A4 Seite, ein Slogan, eine Präsentation oder ein kalkuliertes Angebot: was muss am Schluss vorliegen?
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Wie viel Zeit ist dafür notwendig? Danach legt man sich den Detailierungsgrad fest und bestimmt so, wie viel Zeit man sich selbst für die Arbeit gibt.
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Jetzt erst beginnt man den Auftrag zu erledigen.
Und die Moral von der Geschicht?
Unterschätz das DPVHZ-Prinzip nicht!
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Karin Hiebaum
Redakteurin mayermayer Unternehmensberatung.
(c) mayermayer Unternehmensberatung. September 2010.