Wie bewirtschafte ich Zukunft?

Was ich im Gespräch mit meiner 20-jährigen Tochter über mein Business gelernt habe

Tausche Hamsterrad wieder gegen Mut

Unsere Tochter ist jetzt 20. Da gab es im Vorfeld viel zu besprechen: Über ihre Zukunft, über Pläne, über das, was sie sich traut. Aber noch viel mehr wurde nicht ausgesprochen: Was ihr Angst macht, wie groß muss eine Leidenschaft sein, um Hindernisse zu überwinden und wie klein dürfen Zweifel sein, um trotzdem gehört zu werden.

Und ich hab dabei etwas bemerkt. Nicht bei ihr. Sondern bei mir. Nämlich wie fremd mir ihre Welt ist. No-na, könnte der geneigte Leser sagen: Es geht aber nicht um das nostalgisch körperliche Gefühl von Unbesiegbarkeit. Ich habe etwas anderes gefunden, und das gefällt mir nicht:

Meine Welt war damals kein Hamsterrad, sondern jeder Tag ein neues Abenteuer, jede Aufgabe eine willkommene Challenge. Ich war gierig darauf, meine Kräfte zu messen und mein Können zu beweisen. Ich wusste nichts von den Mühlen der langfristigen Konsequenzen und die Abgründe der Risiken kümmerten mich wenig. Und damit stelle ich mir die Fragen:

Wo am Weg hierher ist mir das verloren gegangen? Nennen wir es „Der naive Mut“?
Und brauche ich ihn vielleicht genau jetzt zurück?

Im „Spiel.Raum Podcast“ erzähl ich dir die Geschichte rund um die Forschungsfragen:
6 Minuten, die fasst zu jeder Autofahrt passen.

Zum Podcast

Die Superkraft des Anfangens

Mit einer besonderen Haltung werden wir bis zum Sommer diese Fragen erforschen. Ich nenne diese Haltung The Art of Not-Knowing. Nicht weil Nicht-Wissen die Antwort ist — sondern weil die spannendsten Antworten dort entstehen, wo wir aufhören, so zu tun, als wüssten wir sie schon.

In unseren bisherigen Gesprächen tauchen drei Forschungsfelder immer wieder auf. Und sie legen den Schluss nahe, dass wir eventuell den Mut der 20er Jahre heute mehr denn je brauchen. Denn ich höre oft Gefühle wie diese:

  • Es gibt so viel zu wissen. Aber neben meinen Aufgaben schaff ich es nicht, am Laufenden zu bleiben. (Aspekt 1)
  • Auf der Welt läuft einiges schief. Und wir als Organisation sind nicht groß genug, um daran etwas zu verändern. (Aspekt 2)
  • Ich spür, dass sich was ändern muss. Aber ich glaub nicht, dass die anderen das verstehen würden. (Aspekt 3)

Zu jedem dieser Felder arbeiten wir gemeinsam mit anderen an Wegen, die uns dem Handeln wieder näher bringen. Das aktuelle Forschungspapier findest du hier als Anregung:

Drei Thesen, die wir gerade erforschen

Im Bild: Birgit & Uwe in ihren 20ern vor ungefähr 20 Jahren.
(c) Klaus Morgenstern. 2005.

Mitmachen

Auf unserer digitalen Abenteuer-Wand sammeln wir Momente, in denen Menschen herrlich unvernünftig waren — und genau deshalb etwas Neues angefangen haben.

Durch die Momente anderer schmökern

Wenn du einen Moment beitragen willst: Die Wand ist offen.

„Was war dein größtes Abenteuer, bevor du angefangen hast, alles zu durchdenken?“

Wenn dich das mitnimmt

Wenn du jetzt Lust hast, selbst in diese Energie einzutauchen:

Online-Session „Me & my friends“
Ab Mai. Online. Für dich und zwei Vertraute. Kein Seminar. Ein geführtes Gespräch, das dort anfängt, wo ihr gerade feststeckt. Am Ende landet ihr bei einem Bild, das ihr vorher noch nicht hattet. Etwas, das ihr noch am selben Tag ausprobieren könnt:

Termin mit Birgit vereinbaren

Oder schreib mir einfach:

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